Das sehr seltene, gold-gelbe Brokkolisamenöl wird aus den feinen Samen des Brokkoli gewonnen. Der Ursprung des Brokkoli wird im östlichen Mittelmeerraum, rund um Anatolien vermutet. Der Name kommt aus dem Italienischen und bedeutet Kohlsprossen. Als „italienischer Spargel“ gelangte der Brokkoli erst nach England, von wo aus er vom US-amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson im 18. Jahrhundert als Versuchspflanze, in die USA eingeführt wurde.
Brokkolisamenöl besteht aus einer Vielzahl an ungesättigten Fettsäuren und verfügt über einen hohen Anteil an Ölsäure, Linolsäure, Erucasäure und Eicosensäure. Diese ungewöhnliche Konstellation macht das Brokkolisamenöl zu einem besonders kostbaren Pflanzenöl in der Haarpflege.
Bereits seit mehreren Jahrzehnten wird der wichtige Bestandteil des Brokkolisamenöls Erucasäure als Schmiermittel, Weichmacher für Kunststoffe und Entschäumer für Waschmittel verwendet und geschätzt. Vor diesem Hintergrund lassen sich die im Folgenden beschriebenen haarkosmetischen Wirkungen noch besser nachvollziehen.
Brokkolisamenöl als Ersatz für Silikone
In der Naturkosmetik gewinnt Brokkolisamenöl immer mehr an Beliebtheit - insbesondere im Haarpflegebereich. Dort wird das seltene und sehr teure Brokkolisamenöl häufig als natürlicher Silikonersatz bei Glättungsshampoos verwendet. Die positiven Effekte, die das kostbare Brokkolisamenöl mitbringt, konnten auch in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewisenen werden. So wurde in einer Studie Brokkolisamenöl in einem Conditioner an 20 Personen im direkten Vergleich mit einem Produkt getestet, dem die gleiche Menge Silikon beigefügt war. In allen Vergleichspunkten erwies sich dieser Studie zufolge der Conditioner mit Brokkolisamenöl als ebenso effektiv hinsichtlich Nass-Kämmbarkeit, Glanz, Glättung, Weichheit und verringerter Aufladung wie der mit Silikon konzipierte. Anders als bei Silikonen kommt es bei Brokkolisamenöl zu keinem Build Up-Effekt.
Brokkolisamenöl verhält sich auf dem Haar ganz anders als andere Pflanzenöle. Als Pflegezutat in Deinem Glättungsshampoo wirkt es konditionierend und glättend, ohne das Haar strähnig wirken zu lassen. Es mindert die Neigung zu fliegendem Haar und lästigem Kräuseln. Auch bei trockenem Haar gibt es Deinem Haar Halt, ohne zu fetten oder zu beschweren. Der typische Geruch von Brokkoli ist in Deinem Shampoo nicht mehr wahrnehmbar.
Aber nicht nur in der Haarpflege, sondern auch in der Hautpflege wird Brokkolisamenöl vermehrt eingesetzt. Als ideales Öl zur Pflege von reifer Haut wirkt es schützend und bewahrt die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen. Es hat außerdem regenerierende und zellaktivierende Eigenschaften.
Du möchtest mehr über Brokkolisamenöl und unsere Pflegezutaten erfahren? Dann besuche doch einfach unser Zutatenlexikon und entdecke weitere tolle Zutaten, die zu Deinem Haartyp passen.
Schöne Haare hin oder her: Niemand möchte, dass sein Shampoo an Tieren getestet wird, bevor es im Einzelhandel im Regal landet. Woran man ein tierfreundliches Shampoo erkennt? PAKAHI hat für Dich nachgeforscht.
Tierversuche Kosmetik - Allgemeine Rechtsgrundlage
Laut Gesetz muss eigentlich jedes Kosmetikprodukt, das in Deutschland kommerziell verkauft wird, tierversuchsfrei sein. Denn im Jahr 2004 wurden Tierversuche für kosmetische Endprodukte von der EU-Kommission offiziell verboten.
Bereits fünf Jahre später ist auch das Testen von einzelnen kosmetischen Rohstoffen an Tieren untersagt. Seit März 2013 gilt europaweit (für alle Staaten, welche der Europäischen Union angehören) zudem ein generelles Verkaufsverbot für Kosmetikprodukte, die zuvor an Tieren erprobt wurden.
Doch wo Gesetze gemacht werden, finden sich leider auch immer wieder Schlupflöcher: So gilt das Verkaufsverbot beispielsweise nur für Kosmetikprodukte, die seit 2013 neu in den Markt eingeführt wurden. Vor 2013 eingeführte Produkte, die an Tieren getestet werden, dürfen in Europa weiterhin verkauft werden. Darüber hinaus gilt das Verbot auch nur für „Beautyprodukte“. Rohstoffe, welche etwa für Medikamente oder Waschmittel zum Einsatz kommen, dürfen weiterhin an Versuchstieren getestet werden, da sie nämlich unter das Chemikaliengesetz fallen.
Und das ist noch nicht alles: Das Gesetz gilt wie bereits erwähnt, nur für die EU! Andere Länder, andere Sitten, könnte man salopp sagen, wäre es nicht so traurig… In vielen Ländern außerhalb der EU gilt das Verbot nicht. So ist es in China nicht nur erlaubt, sondern sogar gesetzlich vorgeschrieben, Tierversuche an Kosmetikprodukten durchzuführen. Möchte eine Marke ihre Kosmetikprodukte also im chinesischen Raum verkaufen, muss sie vorher Tests mit Affen, Ratten, Kaninchen und Co. beauftragen – oder sich vom chinesischen Markt verabschieden.
Da Haarpflegeprodukte, eben auch das Shampoo offiziell unter die Kategorie „Kosmetik“ fallen, greifen diese Regeln eben auch hier. Auch wir als noch junge Naturkosmetikmarke kommen an diesem ernsten Thema nicht herum und müssen uns diesem stellen. Wie wir zu dem Thema Tierversuche stehen erfährst Du weiter unten.
Woran erkennt man ein Shampoo ohne Tierversuche
Gleich vorab: Ein Shampoo ohne Tierversuche lediglich anhand seinen Inhaltsstoffen zu erkennen ist definitiv nicht möglich. Einen guten Anhaltspunkt dafür, ob ein Shampoo oder ein anderes Kosmetikprodukt tierversuchsfrei sind, bieten Siegel.
Das Problem an Siegeln ist, dass sie häufig nicht international anerkannt sind. Zudem kommt hinzu, dass die Verwendung von entsprechenden Siegeln in der Regel hohe Lizenzgebühren mit sich bringt. An dieser Stelle kann man den Organisationen keinen Vorwurf machen - von irgendwas müssen auch sie leben. Allerdings stehen insbesondere junge und kleinere Marken oft vor der finanziellen Herausforderung sich schlicht und einfach solch ein Siegel leisten zu können. Dies führt dazu, dass eben nicht alle Shampoos und nicht alle Kosmetikprodukte, die auf Tierversuche verzichten, ein entsprechendes Label besitzen.
Wenn Du herausfinden möchtest, ob Dein Lieblingsprodukt tierversuchsfrei ist, kannst Du auch einen Blick auf die Cruelty-Free-Liste von PETA werfen. Oft lohnt es sich auch gezielt nach Tierversuchen beim Hersteller selbst zu fragen.
Ist ein veganes Shampoo automatisch tierversuchsfrei?
Diese Frage beschäftigt sehr viele Menschen und lässt sich leider nicht so einfach beantworten. Vegane Shampoos enthalten zwar keine tierischen Inhaltsstoffe, das heißt aber nicht, dass sie auch keine Inhaltsstoffe enthalten, welche an Tieren getestet werden. Umgekehrt müssen tierversuchsfreie Shampoos nicht gleichzeitig auch vegan sein.
Wenn Du bei Deiner Pflege und Deinem Styling bewusst auf tierfreundliche Produkte setzen möchtest, solltest Du bei Deiner nächsten Shoppingtour genauer hinsehen. Folgende Cruelty-Free-Labels signalisieren sofort: Hier musste kein Tier leiden!
Die wichtigsten Siegel für tierversuchsfreie Kosmetik
Das PETA Siegel für tierversuchsfreie Kosmetik: Damit Du auch wirklich sicher sein kann, dass kein Tier leiden musste, solltest Du auf Kosmetikmarken zurückgreifen, die durch PETA zertifiziert sind. So haben auch wir schriftlich versichert, dass für keines unserer Produkte Tiere leiden mussten. Zudem zeichnen sich die Unternehmen in der PETA Liste durch Engagement und eine tierfreundliche Firmenpolitik aus.
Leaping Bunny, das derzeit einzige international gültige Siegel. Es unterliegt den Human Cosmetic Standards (HCS). Alle damit ausgezeichneten Unternehmen verpflichten sich dazu, keine Tierversuche durchzuführen oder in Auftrag zu geben – und dürfen keine Verbindung zu Unternehmen haben, die entsprechende Tests durchführen. Die Produkte dürfen zudem keine Bestandteile von getöteten und gequälten Tieren enthalten.
Hase mit schützender Hand (IHTK): Das Siegel wird vom Deutschen Tierschutzbund und Internationalen Herstellerverband für tiergeschützte Naturkosmetik vergeben und verpflichtet die Produzenten, keine Tierversuche durchzuführen, in Auftrag zu geben oder mit entsprechen Unternehmen in Kontakt zu stehen.
Vegan: Das Siegel mit der Sonnenblume findet sich auf Produkten, deren Inhaltsstoffe sowohl frei von Tierversuchen als auch vegan sind. Allerdings untersagt das Erkennungszeichen den Herstellern nicht, die Artikel zum Beispiel in China zu verkaufen.
Kontrollierte Natur-Kosmetik (BDIH): Dieses Siegel dürfen Produkte verwenden, bei deren Herstellung, Entwicklung oder Prüfung keine Tierversuche durchgeführt wurden. Der Einsatz von Stoffen, die von Tieren produziert werden, ist dagegen gestattet.
Natrue: Das Siegel ist eine Erweiterung des BDIH-Siegels. Das Verbot von Tierversuchen wurde erst 2014 nachträglich eingeführt, sodass Labels die auch in China verkaufen, eine Übergangsfrist gewährt wurde.
Pakahi - so stehen wir zu Tierversuchen bei Shampoos
Sicherlich weißt Du schon, dass unsere Pflegezutaten zu 100% aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und alle unsere Produkte vegan sind. Für unsere tieraffinen Shampoo Freunde ist es besonders erfreulich, dass unsere Shampoos auch ohne Tierversuche entwickelt wurden und nicht an Tieren getestet werden. Deshalb findest Du unsere Marke auch in der PETA Liste für tierversuchsfreie Kosmetik und unsere Produkte tragen das Cruelty-Free & Vegan Label von PETA mit Stolz!
Und nicht nur das: Bei PAKAHI bekommst Du Dein tierversuchsfreies veganes Shampoo exakt auf Deine Haarbedürfnisse abgestimmt. Natürlich verzichten wir auch auf den Einsatz von synthetischen Zusätzen wie zum Beispiel Silikone, Parabene, Sulfate, PEGs, sowie künstliche Farb- und Konservierungsstoffe.
Kennst Du eigentlich schon unsere wichtigste (haarigste) Mitarbeiterin bei PAKAHI, Ava? Nein Ava ist nicht für die Produktentwicklung verantwortlich, sie ist vielmehr für die stets gute Stimmung im Team zuständig. Als CHO (Chief Happiness Officer) sorgt sie auf ihre verspielte Art immer wieder für den ein oder anderen Lacher und erinnert uns täglich daran, wie scheiße (upps, wir haben es gesagt) wir Tierversuche eigentlich finden!
Das ist Ava – Australian Shepherd Hündin und stolze PAKAHI Mitarbeiterin seit Beginn an.
Generell gilt - Shampoos ohne Tierversuche müssen zwei Voraussetzungen erfüllen: sie müssen Dein Haar optimal reinigen und pflegen und dürfen nicht an Tieren getestet werden. Darauf muss man sich bei einem tierversuchsfreien Shampoo unbedingt verlassen können. Alle unsere Shampoos erfüllen beide Kriterien zu 100%. Egal für welches Shampoo Du Dich entscheidest, mit PAKAHI bist Du immer auf der sicheren (tierversuchsfreien) Seite.
Shampoo ohne Tierversuche personalisieren
FAQ – Häufige Fragen zu Shampoo ohne Tierversuche
Woran erkenne ich ein Shampoo ohne Tierversuche?
Tierversuchsfreie Shampoos erkennst du am schnellsten an anerkannten Siegeln auf der Verpackung, wie dem Leaping Bunny, dem PETA Cruelty-Free Logo oder der Veganblume. Zudem ist zertifizierte Naturkosmetik (z. B. nach COSMOS- Standard) ein sicheres Zeichen, da Tierversuche für Kosmetika in der EU gesetzlich verboten sind. Bei PAKAHI garantieren wir dir, dass alle Produkte zu 100 % vegan und absolut tierversuchsfrei sind.
Ist tierversuchsfreies Shampoo automatisch vegan?
Nein, das ist ein häufiger Irrtum. „Tierversuchsfrei“ bedeutet nur, dass das Produkt nicht an Tieren getestet wurde. Es kann aber trotzdem tierische Inhaltsstoffe wie Honig, Milchproteine oder Keratin enthalten. Wenn du Haarpflege ganz ohne tierische Bestandteile suchst, musst du darauf achten, dass das Shampoo zusätzlich als vegan deklariert ist – so wie das personalisierte Sortiment von PAKAHI.
Warum sollte ich auf Shampoo ohne Tierversuche umsteigen?
Der Umstieg auf tierversuchsfreie Haarpflege schützt nicht nur das Wohl der Tiere, sondern ist oft auch gesünder für deine Kopfhaut. Marken, die auf Tierversuche verzichten, setzen meist auf sanfte, pflanzliche Inhaltsstoffe statt auf aggressive Chemie. Du wäschst deine Haare also sprichwörtlich ohne Reue und pflegst sie mit der reinen Kraft der Natur.
Gibt es personalisierte Shampoos, die vegan und tierversuchsfrei sind?
Ja! Bei PAKAHI haben wir uns darauf spezialisiert, 100 % tierversuchsfreie und vegane Haarpflege exakt auf deine Bedürfnisse abzustimmen. Über unseren Online-Haartest gibst du deine Haarstruktur und deine Ziele (z. B. mehr Volumen oder Feuchtigkeit) an. Wir mixen dir dann dein individuelles Bio-Shampoo.
Enthält tierversuchsfreies Shampoo Silikone oder Parabene?
Das kommt auf den Hersteller an. Konventionelle Marken verzichten manchmal auf Tierversuche, nutzen aber synthetische Inhaltsstoffe. Bei echter Naturkosmetik sind Silikone, Parabene und Erdöle jedoch tabu. PAKAHI geht noch einen Schritt weiter: Unsere Shampoos sind frei von Chemikalien, basieren auf Bio-Zutaten und reinigen dein Haar besonders schonend und nachhaltig.