Schöne Haare hin oder her: Niemand möchte, dass sein Shampoo an Tieren getestet wird, bevor es im Einzelhandel im Regal landet. Woran man ein tierfreundliches Shampoo erkennt? PAKAHI hat für Dich nachgeforscht.
Tierversuche Kosmetik - Allgemeine Rechtsgrundlage
Laut Gesetz muss eigentlich jedes Kosmetikprodukt, das in Deutschland kommerziell verkauft wird, tierversuchsfrei sein. Denn im Jahr 2004 wurden Tierversuche für kosmetische Endprodukte von der EU-Kommission offiziell verboten.
Bereits fünf Jahre später ist auch das Testen von einzelnen kosmetischen Rohstoffen an Tieren untersagt. Seit März 2013 gilt europaweit (für alle Staaten, welche der Europäischen Union angehören) zudem ein generelles Verkaufsverbot für Kosmetikprodukte, die zuvor an Tieren erprobt wurden.
Doch wo Gesetze gemacht werden, finden sich leider auch immer wieder Schlupflöcher: So gilt das Verkaufsverbot beispielsweise nur für Kosmetikprodukte, die seit 2013 neu in den Markt eingeführt wurden. Vor 2013 eingeführte Produkte, die an Tieren getestet werden, dürfen in Europa weiterhin verkauft werden. Darüber hinaus gilt das Verbot auch nur für „Beautyprodukte“. Rohstoffe, welche etwa für Medikamente oder Waschmittel zum Einsatz kommen, dürfen weiterhin an Versuchstieren getestet werden, da sie nämlich unter das Chemikaliengesetz fallen.
Und das ist noch nicht alles: Das Gesetz gilt wie bereits erwähnt, nur für die EU! Andere Länder, andere Sitten, könnte man salopp sagen, wäre es nicht so traurig… In vielen Ländern außerhalb der EU gilt das Verbot nicht. So ist es in China nicht nur erlaubt, sondern sogar gesetzlich vorgeschrieben, Tierversuche an Kosmetikprodukten durchzuführen. Möchte eine Marke ihre Kosmetikprodukte also im chinesischen Raum verkaufen, muss sie vorher Tests mit Affen, Ratten, Kaninchen und Co. beauftragen – oder sich vom chinesischen Markt verabschieden.
Da Haarpflegeprodukte, eben auch das Shampoo offiziell unter die Kategorie „Kosmetik“ fallen, greifen diese Regeln eben auch hier. Auch wir als noch junge Naturkosmetikmarke kommen an diesem ernsten Thema nicht herum und müssen uns diesem stellen. Wie wir zu dem Thema Tierversuche stehen erfährst Du weiter unten.
Woran erkennt man ein Shampoo ohne Tierversuche
Gleich vorab: Ein Shampoo ohne Tierversuche lediglich anhand seinen Inhaltsstoffen zu erkennen ist definitiv nicht möglich. Einen guten Anhaltspunkt dafür, ob ein Shampoo oder ein anderes Kosmetikprodukt tierversuchsfrei sind, bieten Siegel.
Das Problem an Siegeln ist, dass sie häufig nicht international anerkannt sind. Zudem kommt hinzu, dass die Verwendung von entsprechenden Siegeln in der Regel hohe Lizenzgebühren mit sich bringt. An dieser Stelle kann man den Organisationen keinen Vorwurf machen - von irgendwas müssen auch sie leben. Allerdings stehen insbesondere junge und kleinere Marken oft vor der finanziellen Herausforderung sich schlicht und einfach solch ein Siegel leisten zu können. Dies führt dazu, dass eben nicht alle Shampoos und nicht alle Kosmetikprodukte, die auf Tierversuche verzichten, ein entsprechendes Label besitzen.
Wenn Du herausfinden möchtest, ob Dein Lieblingsprodukt tierversuchsfrei ist, kannst Du auch einen Blick auf die Cruelty-Free-Liste von PETA werfen. Oft lohnt es sich auch gezielt nach Tierversuchen beim Hersteller selbst zu fragen.
Ist ein veganes Shampoo automatisch tierversuchsfrei?
Diese Frage beschäftigt sehr viele Menschen und lässt sich leider nicht so einfach beantworten. Vegane Shampoos enthalten zwar keine tierischen Inhaltsstoffe, das heißt aber nicht, dass sie auch keine Inhaltsstoffe enthalten, welche an Tieren getestet werden. Umgekehrt müssen tierversuchsfreie Shampoos nicht gleichzeitig auch vegan sein.
Wenn Du bei Deiner Pflege und Deinem Styling bewusst auf tierfreundliche Produkte setzen möchtest, solltest Du bei Deiner nächsten Shoppingtour genauer hinsehen. Folgende Cruelty-Free-Labels signalisieren sofort: Hier musste kein Tier leiden!
Die wichtigsten Siegel für tierversuchsfreie Kosmetik
- Das PETA Siegel für tierversuchsfreie Kosmetik: Damit Du auch wirklich sicher sein kann, dass kein Tier leiden musste, solltest Du auf Kosmetikmarken zurückgreifen, die durch PETA zertifiziert sind. So haben auch wir schriftlich versichert, dass für keines unserer Produkte Tiere leiden mussten. Zudem zeichnen sich die Unternehmen in der PETA Liste durch Engagement und eine tierfreundliche Firmenpolitik aus.
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Leaping Bunny, das derzeit einzige international gültige Siegel. Es unterliegt den Human Cosmetic Standards (HCS). Alle damit ausgezeichneten Unternehmen verpflichten sich dazu, keine Tierversuche durchzuführen oder in Auftrag zu geben – und dürfen keine Verbindung zu Unternehmen haben, die entsprechende Tests durchführen. Die Produkte dürfen zudem keine Bestandteile von getöteten und gequälten Tieren enthalten.
- Hase mit schützender Hand (IHTK): Das Siegel wird vom Deutschen Tierschutzbund und Internationalen Herstellerverband für tiergeschützte Naturkosmetik vergeben und verpflichtet die Produzenten, keine Tierversuche durchzuführen, in Auftrag zu geben oder mit entsprechen Unternehmen in Kontakt zu stehen.
- Vegan: Das Siegel mit der Sonnenblume findet sich auf Produkten, deren Inhaltsstoffe sowohl frei von Tierversuchen als auch vegan sind. Allerdings untersagt das Erkennungszeichen den Herstellern nicht, die Artikel zum Beispiel in China zu verkaufen.
- Kontrollierte Natur-Kosmetik (BDIH): Dieses Siegel dürfen Produkte verwenden, bei deren Herstellung, Entwicklung oder Prüfung keine Tierversuche durchgeführt wurden. Der Einsatz von Stoffen, die von Tieren produziert werden, ist dagegen gestattet.
- Natrue: Das Siegel ist eine Erweiterung des BDIH-Siegels. Das Verbot von Tierversuchen wurde erst 2014 nachträglich eingeführt, sodass Labels die auch in China verkaufen, eine Übergangsfrist gewährt wurde.
Pakahi - so stehen wir zu Tierversuchen bei Shampoos
Sicherlich weißt Du schon, dass unsere Pflegezutaten zu 100% aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und alle unsere Produkte vegan sind. Für unsere tieraffinen Shampoo Freunde ist es besonders erfreulich, dass unsere Shampoos auch ohne Tierversuche entwickelt wurden und nicht an Tieren getestet werden. Deshalb findest Du unsere Marke auch in der PETA Liste für tierversuchsfreie Kosmetik und unsere Produkte tragen das Cruelty-Free & Vegan Label von PETA mit Stolz!
Und nicht nur das: Bei PAKAHI bekommst Du Dein tierversuchsfreies veganes Shampoo exakt auf Deine Haarbedürfnisse abgestimmt. Natürlich verzichten wir auch auf den Einsatz von synthetischen Zusätzen wie zum Beispiel Silikone, Parabene, Sulfate, PEGs, sowie künstliche Farb- und Konservierungsstoffe.
Kennst Du eigentlich schon unsere wichtigste (haarigste) Mitarbeiterin bei PAKAHI, Ava? Nein Ava ist nicht für die Produktentwicklung verantwortlich, sie ist vielmehr für die stets gute Stimmung im Team zuständig. Als CHO (Chief Happiness Officer) sorgt sie auf ihre verspielte Art immer wieder für den ein oder anderen Lacher und erinnert uns täglich daran, wie scheiße (upps, wir haben es gesagt) wir Tierversuche eigentlich finden!
Das ist Ava – Australian Shepherd Hündin und stolze PAKAHI Mitarbeiterin seit Beginn an.
Generell gilt - Shampoos ohne Tierversuche müssen zwei Voraussetzungen erfüllen: sie müssen Dein Haar optimal reinigen und pflegen und dürfen nicht an Tieren getestet werden. Darauf muss man sich bei einem tierversuchsfreien Shampoo unbedingt verlassen können. Alle unsere Shampoos erfüllen beide Kriterien zu 100%. Egal für welches Shampoo Du Dich entscheidest, mit PAKAHI bist Du immer auf der sicheren (tierversuchsfreien) Seite.

